Projektor

Im Gaußplanetarium sorgt ein kleiner japanischer Projektor für die Sterne und Planeten. Der Projektor stammt von der Firma GOTO OPTICAL MFG.CO. und ist das Modell NEX. GOTO NEX - Der Projektor im Gaußplanetarium

Dieser kleine Projektor ist für Kuppeln von drei bis fünf Metern Durchmesser ausgelegt, das Gaußplanetarium hat einen Durchmesser von ca. drei Metern. Mit diesem Projektor können, laut Hersteller, ca. 1000 Sterne bis zu einer Helligkeit von 4,55 mag projiziert werden (nachgezählt haben wir allerdings noch nicht, doch es sind ziemlich viele). Neben Sternen werden auch die fünf hellsten Planeten auf die Kuppelinnenseite geworfen. Dieses funktioniert über Spiegel, die auf der Projektorkugel aufgebracht sind. Auch für die Sonne und den Mond sind jeweils ein Spiegel angebracht. Im Gaußplanetarium ist der Spiegel für die Sonne allerdings so ausgerichtet, dass es keinen Lichtpunkt gibt, denn dieser stört beim Sternenhimmel ist aber bei Hintergrundbeleuchtung, also bei„Tag“, nicht mehr zu sehen. Der Mond kann in vier verschiedenen Phasen gezeigt werden. Neben dem natürlichen Nachthimmel können auch Ekliptik und Äquatorialebene eingeblendet werden, um anhand dieser Markierungen bei Vorträgen astronomische Sachverhalte einfacher zu erläutern.

Für die zwölf traditionellen Tierkreiszeichen, sowie Ursa Major (Große Bärin, Großer Wagen) und einige andere bekannte Sternbilder gibt es einen Handprojektor, der die Sternbildlinen einblendet. Mit Hilfe dieses kleinen Projektors wird das orientieren am künstlichen Nachthimmel häufig einfacher.

Außer Reisen zum Nordpol und an jedem anderen Ort auf der Nordhalbkugel können natürlich auch Ortswechsel in die südliche Hemisphäre unternommen werden, denn der Projektor besteht aus zwei, drehbaren Halbkugeln mit den beiden Himmelshälften, nördliches und südliches Sternenzelt.

Die Anschaffung des Projektors wurde erst durch eine großzügige Spende des Ehemaligen Vereins der Gaußschule möglich, denn auch ein solch kleiner Projektor übersteigt die Finanzmittel der Schule.

Angeschafft wurde der Projektor dann nach einem wochenlangem E-Mail-Verkehr zwischen unserem Astronomie-Lehrer und der Firma Goto in Japan. Wir hätten es zwar gerne gehabt, dass das Gaußplanetarium mit einem deutschen Projektor betrieben wird, aber dieser noch mehr gekostet, sodass wir ihn gar nicht hätten finanzieren können.

Diese Seite informiert zwar vermutlich mehr als die Internetpräsenz des Herstellers, aber den Link setzen wir trotzdem: www.goto.co.jp